SOCIETÄT BAUCHMÜLLER & COLLEGEN

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Die Societät Bauchmüller & Collegen verfügt über ein ausgewiesenes Spezialwissen im Bereich des Straßenverkehrsrechts. Seit nunmehr 30 Jahren betreuen wir Sie in diesem Rechtsgebiet umfassend und qualifiziert.

Gerade im Straßenverkehrsrecht ist frühzeitiges Handeln die Grundlage einer erfolgreichen Vorgehensweise oder notwendigerweise Verteidigung. Beides erfordert eine kompetente Beratung. Nur so lassen sich Fehler frühzeitig vermeiden und eine optimale Durchsetzung der eigenen Rechte gewährleisten. Oftmals sind Fehler, die in unachtsamen Augenblicken durch allzu schnelle Angaben gegenüber den Behörden gemacht werden, später nicht mehr auszubügeln.

Insbesondere beim Erleiden eines unverschuldeten Straßenverkehrsunfalls spielt eine Vielzahl von rechtlichen wie tatsächlichen Aspekten eine Rolle.

Straßenverkehrsrecht 1

Wird jemand im Rahmen eines Straßenverkehrsunfallereignisses körperverletzt, so empfiehlt es sich in jedem Fall, juristische Hilfe zur Durchsetzung der materiellen und immateriellen Schadenersatzansprüche durchzusetzen, die sein können ein angemessenes Schmerzensgeld, ein entstehender Haushaltführungsschaden, Verdienstschaden, Heilbehandlungskostenersatz, vermehrte Aufwendungen und Bedürfnisse jedweder Art, soweit ersatzfähig, bis hin zur Durchsetzung einer angemessenen Schmerzensgeldrente und der Herbeiführung eines rechtswirksamen materiellen und immateriellen Vorbehalts.
Dies ist nur eine beispielhafte Aufführung von Ansprüchen, die sich aus einem unverschuldeten Straßenverkehrsunfall mit Körperverletzung ergeben können.
Das Feld ist so umfassend und rechtlich wie tatsächlich schwierig, dass der Geschädigte Gefahr läuft, seine Ansprüche nicht oder nur unzureichend ersetzt zu erlangen, wenn er sich bei der Durchsetzung juristischer Hilfe nicht bedient.

Im Regelfall weniger einschneidend aber dennoch ein außergewöhnliches Ereignis ist für den Straßenverkehrsteilnehmer die unverschuldete Verwicklung in einen Straßenverkehrsunfall mit Sachschaden (Fahrzeugschaden pp.).
Auch hier sollte der Geschädigte tunlichst sich nicht auf die Versprechungen der Versicherungswirtschaft verlassen, wie sie in der Boulevardpresse auf Hochglanzillustriertenseiten oder Faltblättern versprochen werden (sog. Schadenmanagement).
Wunschdenken der Versicherungswirtschaft ist die Installation eines so genannten "Schadensmanagement". Dieses Instrument soll die Versicherer in die Lage versetzen, unmittelbar und ohne fachliche Rechtsvertretung des Geschädigten mit diesem in Kontakt zu treten und den Schadenfall "abzuwickeln".

Straßenverkehrsrecht 2

Ihr potentieller Gegner will demgemäß regeln und bestimmen, was Ihnen zusteht und was nicht.

Der Geschädigte eines Straßenverkehrsunfallereignisses hat gegenüber dem Schädiger und seinem dahinter stehenden KH-Versicherer Anspruch auf Ersatz der notwendigen Kosten rechtlicher Vertretung!
Das ist seit Jahrzehnten gefestigte BGH-Rechtssprechung!

Jeder unverschuldet Geschädigte kann sich also auf Kosten des Schädigers und dessen Versicherer zur Durchsetzung seiner Ersatzansprüche anwaltlicher Hilfe bedienen und die diesbezüglich entstehenden Kosten vom Schädiger ersetzt verlangen!
Viele Geschädigte wissen das nicht.

Bei dem einfach gelagerten Straßenverkehrsunfall, bei dem es vordergründig "nur" um den Ersatz des Fahrzeugschadens geht, können bereits unabhängig von Problemen zum Haftungsgrund eine Menge Probleme zur Höhe des Ersatzes der einzelnen Schadenersatzpositionen auftauchen, sei es zum

  • Fahrzeugschaden,
  • zur Übernahme der Mietwagenkosten,
  • zum Ausgleich der Wertminderung oder der alternativ Entschädigung Nutzungsausfall usw.

Straßenverkehrsrecht 3

Beispielhaft sei an dieser Stelle nur erwähnt die Möglichkeit der Versicherungswirtschaft, auf einen Sondermarkt zuzugreifen, den sie selbst installiert hat:
Unfallfahrzeug-Restwertaufkäufer. Da gibt es im Internet eine so genannte Restwertbörse, in der für verunfallte Fahrzeuge utopische Restwerte gehandelt werden, bei denen wirklich niemand mehr nachvollziehen kann, woher diese Preisgestaltung kommt. Gleichzeitig wird im Einzelfall - falls ein solches Restwertangebot greift - dem Geschädigten die Möglichkeit abgeschnitten, bei dem ortsansässigen Kfz-Händler seines Vertrauens zu einem angemessenen Preis ein Ersatzfahrzeug anzuschaffen. Dies ist nur ein zu berücksichtigender wirtschaftlicher Aspekt beispielsweise im Bereich des eingetretenen Fahrzeugtotalschadens.
Die Problematik ist viel umfangreicher und vielschichtiger, als es sich auf dieser Seite darlegen lässt. Beispielhaft erwähnt sei zu diesem Komplex die so genannte 130 % Notopferregelung nach einem Urteil des BGH aus 2000, vielen Versicherern ein - finanzieller - Dorn im Auge.

Sehr wichtig kann eine professionelle Beratung und Vertretung werden, wenn es um den Führerschein geht:
Er ist oft mit Geld nicht aufzuwiegen.
Unsere Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Verlust des Führerscheins richtet sich zum einen auf die Vermeidung des Verlustes selbst und zum anderen auf eine rechtzeitige und vorsorgende Beratung und eine Tätigwerden bezogen auf denjenigen, der die Fahrerlaubnis verloren hat, damit es bei der Wiedererteilung nicht erneut Probleme gibt.

Das Straßenverkehrsrechtliche Dezernat in dieser Kanzlei wird betreut durch Rechtsbeistand Wolfgang Thiem sowie die Rechtsanwälte Holger Bauchmüller und Dennis Roß.

LeistungsspektrumLeistungsspektrum 

Neben der Beratung zu allgemeinen Aspekten des Straßenverkehrsrechts betreuen wir Sie umfassend und qualifiziert:

  • Straßenverkehrsrecht (z. B. umfassende Schadensabwicklung von Verkehrsunfällen bei Sach- und / oder Personenschäden, Ordnungswidrigkeiten / Straftaten im Straßenverkehr insbesondere bei Entzug der Fahrerlaubnis)
  • Arzthaftungsrecht (z. B. Realisierung des Schmerzensgeldes, Ersatz der Heilbehandlungskosten, Korrespondenz-, und Prozessführung mit bzw. gegen den Arzt-Haftpflichtversicherer)
  • Versicherungsrecht (z. B. Krafthaftpflichtversicherung, Kfz-Kaskoversicherung)